Burkheimer Winzer, Auxerrois, „Schlossgarten“, 2016, Baden, Deutschland Die heutige, „moderne Weinwelt“, lässt durchaus den Verdacht einer gewissen Uniformität zu. Deshalb  sind wir immer wieder begeistert, wenn wir alte Rebsorten finden, die zudem noch in den derzeitigen Genussstil passen. So verhält es sich mit der Rebsorte Auxerrois. Um 1820 entwickelt, spielte sie nie eine be- deutende Rolle im deutschen Weinbau (die größte Auxerrois-Rebfläche liegt derzeit in Luxemburg!!!). Die Burkheimer Winzer am Kaiserstuhl haben sich diesem Thema in beein- druckender Weise angenommen: Ein kräftiges Strohgelb schimmert im Glas. Die Viskosität zeigt sich für einen Kabinett erstaunlich. Die Nase empfängt Aromen von reifer Quitte, etwas Birne und fein nuancierte Zitrusnoten. Am Gaumen bildet sich die Säure frisch, aber har- monisch in den Wein eingebunden ab. Der Geschmack wird vom Eindruck der Nase aufge- nommen und wunderbar kompletiert. Der kraftvolle Körper lässt durchaus den Eindruck einer Spätlesequalität zu, was sich im langen Finish wiederspiegelt. Wir empfehlen diesen Auxerrois zu Spargelgerichten, die auch „herzhaft“ begleitet werden können. Ein  vegetarisches Gericht oder Süßwasserfisch passt ebenfalls sehr gut zu diesem  Wein! € 8,40 Fl. (€ 11,20 ltr.)
Weingut Lorenz, Riesling, „Pölicher Held“, 2015, Mosel, Deutschland Beim Thema Riesling denken viele Genießer an relativ leichte, „spritzige“ Weine mit durchaus präsenter Säure. Dass Riesling auch mehr kann, zeigt der „Pölicher Held“ vom Weingut Lorenz. Vinifiziert aus                                 mindestens 40 Jahre alten Rebstöcken erwartet den Weinfreund ein beeindruckendes                                        Kraftpaket.                    Für diesen jungen Riesling ist das helle, lichte Gelb typisch. Die Schlieren bilden sich eng                            beieinander liegend ab. Gewachsen an der gleichnamigen Steillage an der Mosel mit ihren                    Schieferböden ist das Aromenspiel sehr authentisch. Frischer, grüner Apfel dominiert die Nase.                     Nebenbei spürt man deutlich Zitrusnoten und einen ausgeprägten mineralischen Charakter. Im                      Mund wird man zunächst von einer jugendlichen, präsenten Säure überrascht, die jedoch in                       keinster Weise nervt. Grüner Apfel und Zitrus findet man auch sofort wieder, das Finale ist sehr                        nachhaltig.                        Der Wein ist für seine Art noch etwas jung. 2 – 3 Jahre sollte man ihm noch                        gönnen, kann sich aber heute schon auf ein wahrhaft tolles Weinerlebnis                        freuen, welches sich, gepaart mit einem Zander auf                        Rieslingkraut, ins paradiesische steigern lässt.                        € 13,80 Fl. (€ 18,40 ltr.)
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Burkheimer Winzer, Auxerrois, „Schlossgarten“, 2016, Baden, Deutschland Die heutige, „moderne Weinwelt“, lässt durchaus den Verdacht einer g ewissen Uniformität zu. Deshalb  sind wir immer wieder begeistert, wenn wir alte Rebsorten finden, die zudem noch in den derzeitigen Genussstil passen. So verhält es sich mit der Rebsorte Auxerrois. Um 1820 entwickelt, spielte sie nie eine bedeutende Rolle im deutschen Weinbau (die größte Auxerrois-Rebfläche liegt derzeit in Luxemburg!!!). Die Burk- heimer Winzer am Kaiserstuhl haben sich diesem Thema in beein- druckender Weise angenommen: Ein kräftiges Strohgelb schimmert im Glas. Die Viskosität zeigt sich für einen Kabinett erstaunlich. Die Nase empfängt Aromen von reifer Quitte, etwas Birne und fein nuancierte Zitrusnoten. Am Gaumen bildet sich die Säure frisch, aber harmonisch in den Wein eingebunden ab. Der Geschmack wird vom Eindruck der Nase aufgenommen und wunderbar kompletiert. Der kraftvolle Körper lässt durchaus den Eindruck einer Spätlesequalität zu, was sich im langen Finish wiederspiegelt. Wir empfehlen diesen Auxerrois zu Spargelgerichten, die auch „herzhaft“ be- gleitet werden können. Ein  vegetarisches Gericht oder Süßwasserfisch passt ebenfalls sehr gut zu diesem Wein! € 8,40 Fl. (€ 11,20 ltr.)
Weingut Lorenz, Riesling, „Pölicher Held“, 2015, Mosel, Deutschland Beim Thema Riesling denken viele Genießer an relativ leichte, „spritzige“ Weine mit durchaus präsenter Säure. Dass Riesling auch mehr kann, zeigt der Pölicher Held“ vom Weingut Lorenz. Vinifiziert aus mindestens 40 Jahre alten Rebstöcken erwartet den Weinfreund ein beeindruckendes Kraftpaket.                Für diesen jungen Riesling ist das helle, lichte Gelb typisch. Die                     Schlieren bilden sich eng beieinander liegend ab. Gewachsen an der                  gleichnamigen Steillage an der Mosel mit ihren Schieferböden ist das                 Aromenspiel sehr authentisch. Frischer, grüner Apfel dominiert die                  Nase. Nebenbei spürt man deutlich Zitrusnoten und einen geprägten                   mineralischen Charakter. Im Mund wird man zunächst von einer                      jugendlichen, präsenten Säure überrascht, die jedoch in keinster                   Weise nervt. Grüner Apfel und Zitrus findet man auch sofort wieder,                   das Finale ist sehr nachhaltig.                    Der Wein ist für seine Art noch etwas jung. 2 – 3 Jahre sollte man                     ihm noch gönnen, kann sich aber heute schon auf ein wahrhaft                     tolles Weinerlebnis freuen, welches sich, gepaart mit einem Zander                     auf  Rieslingkraut, ins paradiesische steigern lässt.                        € 13,80 Fl. (€ 18,40 ltr.)